Sunday, May 25, 2014

Kapitel 4: Unerwartetes Dauercampen in Byron Bay

diesmal leider wieder ohne Fotos, das mit dem Hochladen der Bilder klappt nicht so recht, auch auf Flickr nicht....:-( Byron Bay hatte mich erstaunlich lange, dafür dass ich nur kurz zurück nach NSW fahren wollte, um die Rego zu bekommen. Den Werkstatttermin dafür hab ich auch gleich am Donnerstag, also dem nächsten Tag nach Ankunft, bekommen, das war gut. Bei der Suche nach nem Campingplatz war die Dame, bei der ich zuerst war auch noch so freundlich mir nen anderen, billigeren zu empfehlen. Also dann auf in die erste Nacht im Auto. Erstmal hieß es für mich Bett umbauen. Also Rücksitze zum Bett umbauen. Das ging ja noch recht leicht, aber als ich dann versucht hab mich da rein zu legen, musste ich feststellen, dass es echt mega wenig Platz dafür gibt. Vom Kopf bis zur Autodecke hatte ich grad mal ne Handbreit Platz, der Zugang zum Bett waren die Vordersitze und umdrehen war mehr ne Kunst als alles andere. Aber was soll‘s. Ich hatte mich in Brisbane bei IKEA noch schön mit ner Bettdecke und Kissen eingedeckt, wär doch gelacht, wenn das keine gemütliche Nacht wird. :-) Wurde sie auch. Nur die Sache mit dem pinkeln oder anderweitigem Aufstehen in der Nacht hab ich mir echt dreimal überlegt. :-)))) Am nächsten Morgen hab ich dann auch erstmal wieder ausgecheckt und bin zur Werkstatt gefahren und hab meinen Schein, den ich für die Rego brauchte auch bekommen:-) Yeah. War gar nicht so schwer, der hat mir nur gesagt, dass die Kupplung kaputt ist, aber das wusste ich ja schon, aber er hat mir trotzdem grünes Licht gegeben, dass ich ohne weitere Reparaturen ne neue Rego bekomme. So weit, so gut. aber trotzdem noch eine Nacht, ach nee gleich drei aufm Campingplatz - denn am Freitag war schon wieder Feiertag in Australien, so das ich nicht zur Versicherung gehen konnte. Mittlerweile war auch Romy auf dem Campingplatz angekommen, also hab ich mich neben sie gestellt, um ein nettes Wochenende in Byron Bay zu verbringen und dann am Montag meine Rego zu machen und weiter gen Norden zu fahren. Das war der Plan soweit.... Irgendwie schien es so, dass die Dame an der Rezeption Romy zu einem Platz gewiesen hat, wo nur deutsche um uns rum gezeltet haben, was aber auch echt nett war, denn unter anderem waren da auch Anna und Mario, das KFZtler Pärchen aus Deutschland. Abgesehen, dass die beiden auch so unglaublich nett waren, haben sie sich netterweise mein Auto angeschaut, um mir zu sagen, dass da doch n bissl mehr im Arsch ist, als die Werkstadt mir gesagt hat. So hab ich auch gelernt, dass der "TÜV" in Australien in keinster Weise mit dem in Deutschland zu vergleichen ist - nach was auch immer die hier schauen, das zB was mit meiner Bremse nicht stimmt, haben sie nicht bemerkt. Dafür aber Mario und Anna. Also erstmal Zeltplatz verlängert – immer schön im drei-Tage-Rhythmus damit‘s wenigstens billig bleibt. Und dann überlegt, ob nun noch mehr Kohle ins Auto stecken oder nicht. Aber erstmal war Romys Auto dran. Ich hatte noch etwas Bedenkzeit. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass es dumm gewesen wäre, die Chance nicht zu nutzen, dass die beiden mein Auto wieder fit machen, für wesentlich weniger Kohle als jede Australische Werkstatt. Und vor allem mit echter deutscher Wertarbeit;-). Also was soll der geiz, schließlich will ich mit der Karre kreuz und quer durch Australien fahren Die Tage in Byron bestanden dann auch hauptsächlich aus warten. Auf die Teile. Dann auf die Möglichkeit, die Hebebühne auf Marios Arbeit nutzen zu können. Und auf besseres Wetter. Das letzte hat irgendwie nicht so funktioniert. Also, wer denkt in Australien scheint immer die Sonne, der hat sich mal gewaltig geschnitten. Ich jedenfalls hab zu mindestens gefühlt mehr Regen gehabt als Sonne. Alles in allem war das warten und rumhängen in Byron aber echt nett und chillig. Viele tolle Leute kennengelernt, an einem echt schönen Ort. Byron Bay ist echt ein kleines chilliges Örtchen, mit viel Strand und seinem berühmten Leuchtturm. Nebenbei gab‘s noch Lagerfeuer am Strand zu Marios Geburtstag, ich hab – auch dank Anna und Mario- n australisches Bier gefunden, was trinkbar ist und nicht nur wie Wasser schmeckt. Und nen netten Tanzabend mit Live Musik gab‘s auch noch. Nicht zu vergessen, der versuch mich auf Jobs zu bewerben. Und die vielen tollen Gespräche. Und in den tollen Oldies von den beiden durch Byron Bay cruisen. Und noch mal nen Tagesausflug nach Nimbin machen. Mädelsausflug mit Mario als Hahn im Korb. Oder so ähnlich.:-) Und nem morgendlichen früh aus’m Bett schwingen um mit Romy den Sonnenaufgang am Leuchtturm anzuschauen – man hat ja sonst nix zu tun… Wie gesagt, alles in allem eine echt schöne Zeit in Byron Bay. Und nem Grund nach Stuttgart zu fahren, wenn ich wieder in Deutschland bin;-)
Sonnenuntergang am Leuchtturm
Riesenscampis in Ballina
Endlich: Auto Angemeldet - Anna Ihren Tadeus und Ich hab endlich meine Rego für n halbes Jahr - YEAH!!!!
Sunset übern Campingplatz
Lagerfeuerromantik und Stockbrot am Strand zu Marios Geburtstag
Autoreperatur der besonderen Art:-) darf ich euch Tadeus vorstellen:-) - Während Anna und Mario meinen Kühler und andere Dinge repariert haben durfte ich Ihre tollen Autos Fotografieren - Leider stand Egon im Schatten, deswegen nur Tadeus:-):
Pointing that shit: (Ja, das war mein Kühler...)
Pause: Mit den schlechtesten Chips ever aber dafür die beste Verpackung:-)

Ich hab keine Ahnung, was da grad zu sehen war, aber die Gesichtsausdrücke sind einfach Göttlich, die konnt ich euch nicht vorenthalten, auch wenn der Rest nicht so scharf ist:-) - und ganz nebenbei bekommt mein Auto da grad nen ganz neuen Kühler:-))))
Tadeus und Egon:
Fotosession:-)
Und zum Abschied von Byron gabs noch den Sonnenaufgang am Leuchtturm:)
Romy im Sonnenaufgang:
Und zu guter letzt: Meine Wenigkeit:-)
Was dann nach ca 2 Wochen auch dazu geführt hat, dass ich trotz fertigem Auto spontan doch noch ne Nacht dran gehängt hab um noch einen netten Abend mit Anna und Mario zu verbringen. Und Annas super leckeren Schrimps. Und dann hab ich mich am 8.Mai doch aufgemacht zu meinem ganz eigenem Roadtrip. Nach glaube ich 15 Tagen Byron Bay. Mehr Fotos gibt’s wie üblich bei Flickr - Wenn das mit dem Hochladen mal klappt:-(...: https://www.flickr.com/photos/kamue/sets/ noch mehr, oder diesmal sogar bewegt Bilder von Annas Blog http://aussieautoblog.webnode.com/ http://vimeo.com/94489486 http://vimeo.com/94489485 Viel Spass

Tuesday, May 20, 2014

Kapitel 3: Brisbane 18.04-23.04.2014

Brisbane. Endlich ein paar Tage ruhe. Die hab ich auch bitter nötig. Außerdem stinkt mein Auto nach Benzin beim fahren, das muss ich checken lassen. Aber erstmal kann ich gar nichts machen, denn auch die Australier feiern Ostern und haben da Feiertag. Ich gleube meine ersten zwei/ drei Tage hab ich in Brisbane fast nur mit schlafen verbacht, um mich endlich mal auszukurieren. Das hatte ich auch bitter nötig. Ach nee, stimmt nicht, gleich am Samstag waren wir noch im Lone pine Koala Sanctuary, mit vielen netten Tierchen und viel zu sehen, und ich durfte selbst nen Koala halten:-))) hach ich mag Queensland. In NSW ist das nämlich verboten...aber hier... und die sind echt voll süß und kuschelig und schlafen immer noch voll viel in den lustigsten Positionen:-) Aber Brisbane war auch sonst echt schön. Das Hostel in dem ich war, war total nett und sauber und ich hatte viele nette Mitbewohnerinnen. und von der Dachterasse aus hatte man einen echt schönen Ausblick auf Brisbane, vor allem Nachts: Und die Stadt an sich ist auch echt schön. Hat nen super schönen Botanischen Garten und definitiv äußerst coolen, kreativen Spielplätzen und so... naja seht selbst: Ansonsten habe ich in den wenigen Tagen Brisbane am Ostermontag noch mal einen Ausflug nach Surfers Paradise gemacht mit Jade und zwei Ihrer Bekannten. Jade war auch in der Starterwoche dabei und in Ermangelung einer besseren alternative war noch mal nen Tag am Strand verbringen doch nicht schlecht:-) Diesmal hatte ich sogar meine Kamera dabei, deswegen gibts noch mal n paar nette Eindrücke: Ansonsten war Brisbane relativ ruhig für mich, Am Montag Abend bin ich dann noch umgeknickt und konnte wieder mal nicht laufen, aber da das mit dem autofahren noch ging, bin ich am Dienstag trotzdem in die Werkstadt gefahren. de rhat mir gesagt, das die Kupplung im arsch ist, ich aber noch versuchen könnte etwas zu fahren, bevor ich sie repariere. Zum GLück war Carol aus Belgien, die in meinem Zimmer gewohnt hatte dabei, denn ich hab einfach nicht alles verstanden was der gute Typ mir versucht hat zu erklären. Aber alles in allem war er echt cool, er hat uns sogar erklärt, wie ne Kupplung funktioniert und wollte noch nicht mal Geld von mir. Am Montag Abend, als ich umgeknickt war, hatte ich glaub ich so mein erstes wirklich dramatisches Tief auf dieser Reise. ICh glaub, im Grunde genommen ist das wohl normal, so allein in nem fremden Land, wenn so einiges dann auch noch schief geht. Aber irgendwie erzählt immer keiner davon. Auf Postkarten oder im Blog muss man immer schreiben wie toll alles ist. Ist es ja auch. Aber manachmal gibt es einfach so Momente wo man sich das altgewohnte herbei sehnt, die freunde und Familie, vor allem wenn einfach mal nicht alles so läuft, wie man dachte... Aber trotzdem ist natürlich alles toll und spanned und aufrgend. Es gibt eben nur zwei Seiten. Wie immer im Leben. So genug gejammert, Mittwoch gehts zurück nach Byron Bay, um mein Auto zu versichern. Und so was wie nen TÜV drauf zu packen. Alles in allem heisst dass dann REGO:-) Bin mal gespannt, wie das wird:-)

Monday, May 19, 2014

Kapitel 2: 5 Tage, 1100 km, viel zu sehen, Ziel: Brisbane

Diesmal mit Bildern. Wer mehr sehen will, kann auch gern bei flickr.com/kamue gucken:-) Los geht’s. Aber erst noch Auto anmelden. Oder auch nicht, da der Typ im Hostel zu blöd ist, mir nen Zettel auszustellen, auf dem Steht, dass ich da wohne, damit ich mein Auto in New South Wales anmelden kann. Also doch erstmal los fahren – in die Blue Mountains. Ist ja zum Glück immer noch NSW, kann man dort noch mal versuchen das Auto anzumelden. Vielleicht auch besser so, weil kleinere Stadt, weniger Wartezeit bei der RTA. Gegen 11 Uhr Ortszeit verlassen Ward, Jennifer, Romy und Ich also Sydney um in die nur ca 2h entfernten Blue Mountains zu fahren. Den Namen haben sie, weil durch die Verdunstung der ätherischen Öle der Eukalyptuspflanzen ein blauer Schimmer erzeugt wird.Die Blue Mountains gehören vor allem wegen den vielen Arten von Eukalyptusbäumen seit 2000 zum UNESCO Kulturerbe. Leider ist das Wetter nicht so das schönste, aber das geht schon. Als wir unserem Ziel schon näher kommen legen wir einen kurzen spontanen Zwischenstop bei den Wentworth Falls ein. Ein bisschen im National Park spazieren und nette Fotos machen tut gut, zumal das Wetter gerade mitspielt.:-) Dann Fahren wir noch den Blue Mountains Tourist drive weiter (hier gibt es oft so Touri strecken, neben dem Highway, die dann ausgeschildert sind. Wenn man einfach was nettes sehen will, kann man da lang fahren….ist echt schön)Da regnet es aber leider doch schon etwas mehr,bei den Three Sisters ist so viel Nebel, dass man sie fast nicht sieht, aber eigentlich ist der Nebel auch schön – aber seht selbst:
Danach geht’s weiter Richtung Hostel mit einem Einkaufsstop. Das Flying Fox wurde mir wärmstens von der lieben Kati empfohlen und sie hat definitiv recht, es ist ein super schönes, kleines, familiäres Hostel mit echt netten Leuten. Zum Abendbrot gibt’s leckere Suppe und Salat und dann sitzen wir auch alle nur noch an unseren PC’s oder Handys oder Tablets um mit Familien und Freunden zu skypen oder die Bilder des Tages hoch zu laden. Da es hier auch schon 18 Uhr dunkel wird hat man eh das Gefühl, dass man gleich schlafen gehen sollte Tun wir dann irgendwann auch, denn morgen geht’s weiter nach Port Macquarie Aber nicht Ohne Dienstag Früh noch schnell einen Geheimtip eines Typen ausm Hostel zu folgen und noch einen kurzen Stop an einem kleinen nettem Aussichtspunkt zu machen. Und vor allem noch mal den versuch zu starten, die Three Sisters bei sonnenschein zu sehen – naja immerhin halb geglückt;-) Und das Auto endlich auf mich ummelden: ganz gelückt:-)!
Und das beste: We found Tinkabell in the Blue Mountains!:-) Aber dann erstmal wieder 5,5h Autofahren. Als wir in Port Macquarie ankommen, ist es schon dunkel aber auch hier ist das Hostel wieder ein echter Glücksgriff gewesen – schön klein und gemütlich mit netten Leuten. Leider weiß ich den Namen nicht mehr so genau Backpackers Paradise oder so, aber es ist auf jeden fall zu empfehlen. Nach einem gemeinsamen Abendessen und nem Gläschen Goon geht’s wieder über zu dem Fastschon rutiniertem beisammen sitzen mit Laoptop, Handy und Co….was will man auch sonst machen bei so einem straffen Zeitplan.;-) Am Mittwoch früh geht’s dann erstmal ins Koala Hospital, pünktlich 8:30Uhr wollen wir zur Fütterung da sein…yeah. Hier werden kranke und verletzte Koalas wieder aufgepäppelt. Dieser Besuch hat mich echt berührt. Im Jahr kommen ca. 300 Koalas hierher und werden mit viel Liebe und Geduld von den Tierärzten und Freiwilligen wieder aufgepäppelt. Nach Buschbränden sammeln die freiwilligen zB die Koalas wieder ein, die noch leben aber die haben dann oft verbrannte Pfoten eil sie sich an den brennenden Bäumen festklammern, bis sie vor schmerzen runter fallen. Das ist schon krass….Auch angefahren Koalas kommen hier her. Wenn es möglich ist, werden die gesunden Koalas dann wieder in die Freiheit entlassen. Leider geht das nicht bei allen, hat uns Brigitte erzählt, ne 62jährige Dresdnerin die schon 10 Jahre in Australien wohnt.
Koalas schlafen übrigens bis zu 20 h pro Tag. Würd ich auch gern. Ich beneide ja schon meinen Kater um seine 16h schlaf am Tag. Die anderen sind dann noch ne runde am Strand spazieren gegangen, ich bin zurück zum Auto weil ich mich eher bescheiden Gefühlt habe mit ner kleinen fiesen Erkältung….die macht das reisen unter nem strengen Zeitplan gleich doppelt so anstrengend. Aber das Auto musste auch ganz dringend mal aufgeräumt werden. Und n bissl Ruhe tat auch gut.  Dann noch fix was zum Essen gekocht (Das Hostel hat super Auscheck Zeiten – erst um 12Uhr Mittags nicht schon um 10 wie bei all den anderen:..  ) und dann gings weiter nach Nimbin – wieder ca 6h Fahrt. aber mit einem netten kleinem Zwischenstopp in Red Rock. Ach ja, hier gibt es schon einige malerische Fleckchen in Australien:
Die letzte Stunde fahrt in richtung Nimbin, durch nette kurvige Straßen, die man im dunkeln mehr durch raten erkennt als durch wirkliches sehen, war schon recht abenteuerlich für mich. Zum glück läuft das mit dem Autofahren auf der linken Seite mittlerweile besser und ich hab mich auch schon besser an das Auto gewöhnt, nicht so wie am ersten Tag wo selbst ich gemerkt hab, dass ich voll Scheisse fahre. Die anderen leider auch Aber is ja alles gut gegangen. Und diesmal hatte auch nur noch Romy Angst als ich im dunkeln gefahren bin. Und es war wirklich dunkel…. Auch hier war das Nimbin Rox YHA wieder echt schön, etwas außerhalb gelegen aber definitiv total chillig! Wir hatten ein Zimmer nur für uns vier allein, was auch echt mal angenehm war. Nahc dem mitlerweile schon rutiniertem Abendablauf und einer guten Nacht haben wir uns am nächsten Morgen Ninmbin angeschaut. Leider ging es mir so richtig bescheiden mitlerweile mit meiner Erkältung, so das ich lieber Ward hab fahren lassen, da mir total schwindlig war und das beim Autofahren glaub ich eher unpraktisch ist Aber zurück zu Nimbin: Nimbin ist sozusagen Mini Amsterdam in Australien und ne kleine, mit nur 400 Einwohnern bestückte Hippie Stadt. Alles Bunt, alles Öko und das mit ganz viel Cannabis, Magic Mushrooms und ner großen Portion an Entspanntheit. Was auch immer Ihr beim lesen jetzt für n Bild im Kopf habt – genauso isses. 
Selbst die Opis sitzen am Straßenrand und rauchen gemütlich nen Joint und jede zweite Omi läuft an dir vorbei und fragt verschwörerisch: „Cockies?“  Die anderen drei haben sich da auch einen gekauft, ich wollte nicht… Ich glaub die Polizei ist hier entweder selbst bekifft oder drückt einfach nur alle vorhanden Hühneraugen zu… Nimbin hat auch n kleines Museum, was man echt gesehen haben muss. Danach ging‘s weiter in den Nightcap National Park, den mir der Typ von dem ich das Auto gekauft hab wärmstens empfohlen hatte. Er war auch echt schön mit nem tollen Wasserfall. Also so mal einem wirklich großem Wasserfall, das ist hier nicht immer so dr Fall, wenn da steht, dass man an nem Wasserfall ist und unsere erste Wildlebende australische Schlage gabs noch obendrauf:-)
Von dort aus machen wir einen kurzen Stop in Byron Bay, pünktlich zum Sonnenuntergang;-)
Is ja nicht schwer, die geht ja auch recht früh schon unter…. Eigentlich wollten wir in Byron Bay schlafen, aber da waren alle Hostel ausgebucht, weil das grad n Festival war und das einzige wo es noch was gab hätte uns Pro Person 50$ gekostet…äh nee danke. Dann fahren wir lieber weiternach Surfers Paradise und schlafen da…Also noch mal ca 1h Autofahrt….die anderen wollten eigentlich total gerne Ihre Cockies essen, aber da Ward leider fahren musste, weil es mir nicht so gut ging mussten sie dank der bösen Kamü noch warten In Surfers angekommen waren wir definitiv im schlimmsten Hostel, in dem ich je war. 14 Betten in einem raum, keine Klimaanlage und ne Gefühlte Raumtemperatur von 30 Grad. Mindestens Und das schlimmste: da konnte einfach jeder ein und aus gehen, da haben wir doch lieber unsere Sachen im Auto gelassen Schnell noch in die Stadt, ne Pizza gefuttert, dann kurz an den Strand, wo die anderen dann endlich ihr Cookies essen konnten…Sie sagen zwar sie hätten nix gemerkt, aber ich fand sie definitiv alberner und lustiger als die Tage zuvor. Sie haben zwar behauptet, das läge am Alkohol, aber ich bin mir sicher, dem war nicht so;-) Ich hab da auch lieber nix getrunken, sondern einfach eine meiner Notfall Schlaftabletten genommen um in diesem grauenvollen Zimmer schlafen zu können. Am nächsten Tag ging es mir dann auch zum Glück wieder etwas besser.  Was spricht da gegen ein bisschen Strand?:-) Wenn man schon mal im Surfers Paradise ohne Surfer aber mit viel Party ist? Irgendwie kam mir der Spaß echt eher wie am Ballermann vor, aber der Strand und der Ozean waren echt schön.
Am frühen Nachmittag sind wir dann weiter nach Brisbane gefahren, diesmal nur noch 2 Stunden Autofahrt und dann endlich mal ein paar Tage länger an einem Ort. Hab zu mindestens mal zwei Nächte im City Backpackers gebucht Erstmal.

Tuesday, May 06, 2014

Kapitel 1 – Ankommen - Sydney, Basecamp, UltimateOz

Fotos: Nach 13 Stunden Flug, und weitere 6 Stunden Zeitverschiebung lande ich um 19.00 Uhr Ortszeit in Sydney….Und Plötzlich bin ich in Australien. Einfach so. 16 Jahre hab ich davon geträumt, in dieses Land zu kommen und dann bin ich plötzlich da….und es ist gar nichts Besonderes… war mir ja aber auch irgendwie klar…wobei so n kleines Feuerwerk wär schon nett gewesen Nach meiner Ankunft in Sydney in einem zustand zwischen völliger Übermüdung, Überraschung und einfach nur…kann ich nicht beschreiben ging‘s im Shuttlebus zum Hostel. Dieser Shuttlebus war schon ne Erfahrung. Vollgestopft bis oben hin fährt der Typ los. Denkste dir: „läuft“. Pustekuchen. In einem viel zu schnellem Tempo fährt er über diese Bremshuckel, was jedem im Bus und vor allem das Gepäck fliegen lässt. Achterbahnfahrt gratis. Heile Knochen: Glückssache. Keine Beule am Kopf – grenzt an ein Wunder. Naja, Flughafen hört ja auch irgendwann mal auf – endlich normale Straßen, da fällt dem Typ ein, er müsse jetzt doch noch mal zurück – was auch immer er da wollte, Bus war ja eh voll – aber versteh einer die Australier… Huckel-jump- Fahrt die Zweite auch ohne Beulen überlebt – endlich im Hostel angekommen. Im Zimmer mit zwei Schweizern einfach nur den dringend benötigten Schlaf nachholen…endlich. Nicht. Drei Uhr Nachts Ortszeit ruft meine Berliner Mitbewohnerin an, vergessen dass ich ihr acht Stunden voraus bin…. Danke auch. Irgendwie doch weiter geschlafen. Sonntag dann im Halbschlafmodus überlebt, auf der Suche nach Frühstück durch Sydney gestiefelt um mir meinen ersten Schock über die Preise abzuholen….Is klar auch – n belegtes Brötchen und n Kaffee für umgerechnet 10€, wobei beides den Namen nicht verdient. Zur Erheiterung des Tages einfach mal zur Hillsong - Gemeinde in Sydney gegangen – leider aufm Weg klitsch Nass geworden was zu einem wunderbar tiefgefrorenen Gottesdienst meinerseits geführt hat, da die Halle sehr, sehr, sehr schön kühl Klimatisiert hat. Interessanterweise hat mich das alles nur noch halb gestört. War ja da. Was will man mehr. Danach gings für mich einfach nur noch schlafen – 11 Stunden Schlaf hab ich auch echt gebraucht. Montag früh ging es dann mit UltimateOz los – Starterpackage Tag 1: Stadtrundgang durch Sydney. Außer mir gibt’s noch drei weitere Deutsche in der der Gruppe. Die verlieren wir nur nach wenigen Minuten. Passiert. Durch Little-Sydney-Chinatown über den Botanischen Garten geht’s zum berühmten Opernhaus. FOTOLINK Am Abend hab ich mir dann mein Auto angeschaut, was ich mir kaufen wollte – einen Nissan Pathfinder. Mhhh erste Probefahrt – Linksverkehr, dunkel, Regen…ergo: Scheiße. War auch n bissl dumm von mir, muss ich zugegeben. Hab sehr wohl gemerkt, dass die Kupplung erst mega spät kommt aber war so aufs Fahren auf der anderen Seite bedacht dass ich glatt vergessen hab darüber mit dem Typen zu verhandeln. Naja, Fehler machen einen klug. Hoffentlich.  Ansonsten sah der gute ja ganz gut aus und für umgerechnet 1800€ auch nicht allzu teuer. Immerhin ein 4WD – also Offroad und Strandtauglich. Trotzdem erstmal noch ne Nacht drüber schlafen. Später dann die erste Party – Bring your own – wenn du nicht noch mehr als sowieso schon Arschtteuer bezahlen willst. Das halbwegs trink- und bezahlbarste ist Goon (wir würden wohl sagen Fusel…)/Wein. 4 Liter für 15$. So schmeckts aber auch. Naja, wat solls. Trinken wir halt nicht so viel. Dachte sich außer mir aber irgendwie kaum jemand. Aber was will man auch erwarten in ner Gruppe voller Anfang 20jährigen… Jeff, unser Guide hat wohl auch ne fitte Leber…trinken läuft hier also schon mal… wenn cih damals gewusst hätte was ich jetzt weiss, hätte ich die Woche eher als Saufwoche deklariert und nicht als Starterwoche. Allerdings kann man ja auch mit Saufen anfangen – Interpretationssache. Da ich eigentlich schon wieder müde war, bin ich eher früh wieder auf mein Zimmer, wo mich meine Schweizer Mitbewohnerinnen dann überredet haben doch noch mal mit feiern zu kommen;-)…wer braucht schon schlaf? Irgendwann kam er ja dann doch…. Tag 2: Hafenrundfahrt mit Barbecue Dienstag gab es erstmal eine ca. dreistündige Infoveranstaltung zu Bewerben und Jobsuche in Australien, wobei die hälfte der Zeit wohl er als Werbeveranstaltungen zu deklarieren war – Surfcamp nur mit uns, reisen nur mit uns, autokaufen nur mit denen…blabla….Wer’s braucht…. Danach gings dann mit dem Katamaran durch Sydneys Hafen. Inklusive Barbecue und natürlich Goon. Zeitlich unbegrenzt. Baden und springen vom Katamarandach für den oder die der wollte, ansonsten nette Aussichten auf Sidney und die Oper. Danach gings zurück zum Hostel und für mich erstmal shoppen – brauchte unbedingt nen neuen Rucksack da meiner nicht mehr wollte. Aber Chinatown war ja nicht weit, Rucksack billig und aufm Weg hab ich sogar noch nen Starbucks gefunden. In Ermanglung irgendwelcher besserer Getränke trink ich hier mit Genuss einen Latte – schmeckt halbwegs obwohl‘s Kaffee is aber Kaffee is hier ja auch nicht gleich Kaffee….Der Tag ging dann ganz ruhig und entspannt in der Sidebar mit ein paar Leuten aus meiner Gruppe bei einem netten Spiel zu ende. Irgendwann zwischendrin hab ich noch mein Auto gekauft – Anzahlung abgeliefert und am Freitag kann ich‘s dann abholen. Tag 3: Bankarte und Basecamp Mittwochmorgen gings zur Commonwelth Bank und nach wenigen Minuten war ich offiziell Besitzer einer Australischen Bankkarte. Yeah! Schritt eins ins Arbeitsleben is getan… muss ich nur noch irgendwann mal nen Lebenslauf schreiben…. Irgendwann…. Erstmal geht’s auf ne dreistündige Busfahrt ins Basecamp. Busfahren kann so schrecklich sein. Aber geht ja zum glück auch wieder vorbei. Im Basecamp, nähe Newcastle, angekommen war‘s auch schon wieder fast dunkel – nach der Einweisung über Schlangen und Spinnen und Josey, das Hauseigenen Känguru sowie beziehen der Zimmer oder Zelte ging‘s auch gleich weiter mit Goon und diversen trinkspielen….äh ja auch…. Zum Abendbrot gab‘s fette Pizza – ca 20 oder 30 Stück – geile Sache. Fastfood können Sie hier jedenfalls. Zu vorgeschrittener Stunde wird die Schubkarre mit Alk beladen damit man am Strand weiter trinken kann. Und ich muss schon sagen, das erste mal unter Sternenklarem Himmel mit den Füßen im Atlantik das war schon einfach unbeschreiblich schön. Und trotzdem noch unbegreiflich wirklich in Australien zu sein. Aber muss wohl so sein. Irgendwie. Wirklich ein schöner Tagesabschluss. Tag 4: Sandboarden, Pipis, Josey und Lagerfeuer am Strand Heute hieß es Früh aufstehen…. Um acht fuhr der Bus zum Sandboarden ab. In Abu Dhabi mit nem Landcruiser durch die Dünen fahren is ja schon geil, dass das auch mit nem Bus geht war mir neu. Aber ja, es ging, ne netter Kleinbus, Höher gelegt, 4WD und ab geht’s. Neben der passenden Düne geparkt und ab geht’s: Aufs Sandboard und runter – wie Schlittenfahren im Sommer. Obwohl ich ja zu Anfang schon etwas schiss hatte - Aber dann war das schlimmste nur noch dass die Düne wieder hoch klettern. Yeah! Zum Schluss noch mal alle zusammen – was dazu führte dass ich en Vollbremsung hinlegen musste um der vor mir nicht in Rücken zu fahren – aber Bremsen? Wenn man vorher noch nicht überall Sand hatte, danach auf jeden Fall;-) Nach ca einer Stunde ging‘s ab an den Strand, Pipi suchenPipis sind kleine Muscheln, lebende, die sich in den Sand einbuddeln – also erst aus‘m Sand ausbuddeln um dann zuzuschauen, wie sie sich wieder einbuddeln. Schöne Geschichte Der Rest des Nachmittags war dann auch frei – endlich mal wieder duschen und den Sand aus Mund, Ohren und was weiß ich nicht noch wo waschen, chillen und Fotosession mit Josey. Josephine heißt die gute Kängurudame ja eigentlich, steht auf Plastik auch wenn es Ihrem Magen nicht gut tut und lässt sich gern unterm Kinn graulen. Wie ne Katze. Einfach nur Süß. Mein erstes Känguru und ich darf‘s auch noch anfassen Danach ging‘s an Strand und rein ins Wasser. Endlich Baden in den Wellen. Auf’m Weg auch noch den ersten wildlebenden Koala gesehen. Check! Die Wellen und ich sind aber leider keine gr0ßen Freunde geworden – beim Sprung in die Wellen mit‘m Miniboard hat mich eine falsch erwischt und ich war ehrlich gesagt nur froh, irgendwann wieder zu wissen wo oben und Luft ist. Jade erging es genau so – also dachten wir uns am Strand Sonnen ist auch schön;-) Nach dem Barbecue (die steh‘n hier auf so was aber wissen nicht was ne richtige Wurst is…) gings dann auch zum Lagerfeuer an den Strand zurück, diesmal mit einer Schubkarre voller Alkohol und in der anderen war immerhin Holz. Es war echt nett und schön die Leute aus der Gruppe näher kennen zu lernen und langsam raus zu picken, mit wem man sich wohl besser versteht oder vielleicht auch weiter reisen will. Manche hab ich allerdings genauer kennengelernt als wollte, der Alkohol macht’s… Ich selbst, dachte mir irgendwann doch auch, schlafen is ganz nett und vor allem: Wenn alle besoffen an Strand rumhängen kann ich entspannt betrunken duschen gehen – die sind nämlich rar im Basecamp Beim verabschieden von Jeff- dem Tour Guide-meinte er, dass ich morgen die erste sein werde, die Delphine sieht…naja, mal sehen, dachte ich…. Tag 5: Dolphin Cruise und zurück nach Sydney Am Nächsten Morgen hieß es erstmal: Sachen packen. Alles bis auf die notwendigsten Kleinigkeiten wurden in den Transporter verladen, mit dem Rest ging es auf zum Delphine gucken….:-) Super schönes Wetter, aber erstmal lange, lange keine Delphine in sicht und dann….man mag es kaum glauben war ich tatsächlich diejenige, die als erstes Delphine gesehen hat – sogar welche, die gesprungen sind;-) Danach ging es zurück nach Sydney, erst ewig lange mit dem Bus und dann noch mal australisch Zug fahren – is nett, muss aber bitte nicht noch mal sein – nach 6 Stunden kamen wir dann endlich in Sydney an, völlig übermüdet und erschöpft musste ich noch mein Zimmer tauschen um dann endlich, endlich schlafen gehen zu können. Tag 6: Strandwanderung, Regen und Kneipentour auf Australisch Der Samstag fing mit Sauwetter an und hörte mit Sauwetter auf – zwischendurch sollte es ne dicke Beach – Wanderung geben, die aber Wortwörtlich ins Wasser viel. Wir sind zwar los gelaufen, aber so recht wollte der Regen nicht aufhören und der Wind auch nicht. Da die erste halbe Stunde dann auch nur ein einziges ankämpfen gegen Sturm und Regen war, hab ich beschlossen einfach zu meinem Auto zu fahren, was da ganz in der Nähe parkte und mit diesem gen Innenstadt zurück zu fahren – Spaß ist nämlich definitiv was anderes… dachten sich Romy und Leyla auch und kamen mit. Mit dem Taxi ging‘s dann zum Auto, alles andere war definitiv zu nass und dann kam meine erste Autofahrt durch Sydney in meinem Auto ging erstaunlich gut, dafür dass die hier alle auf der falschen Seite fahren;-) Zurück im Hostel hieß es erstmal warm duschen und dann fertig machen für die Kneipentour durch Sydney. Yeah!  Los gings kurz in ner Kneipe am Hafen, danach ging es mit dem Party Bus weiter in drei andere Kneipen wo wir jedesmal so ne Stunde Aufenthalt hatten, mit je einem frei getränk und tanzen und zwischendurch weiter Tanzen im Partybus – unter wecken wirklich jeglischer Aufmerksamkeit der Passanten so was wollte ich schon immer mal machen – alles in allem ein sehr gelungener feucht fröhlicher Abend mit endlich mal wieder nett tanzen, obwohl die Musik für meinen Geschmack eher weniger was war…. Und zum Schluss meinte Leyla zu mir: Ich wusste gar nicht, dass du so tanzen kannst… Ich: warum sollte ich nicht? Sie: na weil du sonst immer so ruhig bist und doch auch die Musik nicht magst… Ich: aber deswegen hab ich dich trotzdem ‚n Rythmusgefühl nachdem ich tanzen kann…. Tag 7: Isch habe fertig. Schlafen. Und Hillsong. Und Wäsche waschen. Und Tag vorbei. Morgen geht’s dann im eigenen Auto ab nach Brisbane!Yeah!!!